Datenschutzerklärung
Stand: 2. November 2026
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die Verarbeitung personenbezogener Daten bei ForkScan Pro ist:
WebPX - Graupner & Kozhevnikov GbR Reumtengrüner Str. 32B 08209 Auerbach Deutschland
Telefon: +49 (0) 3744 3515905 E-Mail: info@webpx.de
2. Geltungsbereich
Diese Datenschutzerklärung gilt für die Website von ForkScan Pro, die ForkScan Pro Web-Anwendung (Kunden- und Administrationsbereich) sowie die mobilen ForkScan Pro Apps für iOS und Android.
Für den Bezug der Apps über den Apple App Store oder Google Play gelten ergänzend die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Store-Betreibers. Auf die dortige Datenverarbeitung haben wir keinen Einfluss.
3. Hosting und Server-Logfiles
Website, Anwendung und Datenbank werden auf Servern der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland, betrieben. Die Server stehen in Deutschland. Hetzner verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO). E-Mails versenden wir über unseren eigenen Mailserver, der ebenfalls bei Hetzner in Deutschland betrieben wird.
Bei jedem Aufruf werden technisch bedingt folgende Daten verarbeitet:
- IP-Adresse des anfragenden Geräts
- Datum und Uhrzeit des Zugriffs
- aufgerufene Adresse (URL) und übertragene Datenmenge
- Browsertyp, Betriebssystem und Spracheinstellung
- zuvor besuchte Seite (Referrer)
Die Verarbeitung ist erforderlich, um das Angebot auszuliefern sowie Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Protokolle des vorgeschalteten Webservers löschen wir nach 30 Tagen; die Protokolle der Anwendung selbst rotieren technisch bedingt schon früher.
4. Registrierung und Benutzerkonto
Für die Nutzung von ForkScan Pro ist ein Benutzerkonto erforderlich. Dabei verarbeiten wir:
- Name und E-Mail-Adresse
- Passwort (ausschließlich als kryptografischer Hash gespeichert)
- Firma und Ihre Bestätigung, als Unternehmen zu handeln, mit dem Zeitpunkt der Bestätigung und dem Weg, über den sie erfolgte (Website, iOS- oder Android-App); erforderlich, weil sich das Angebot nur an Unternehmen richtet. Freiwillig: Ansprechpartner, Telefonnummer, Anschrift, Umsatzsteuer-ID
- Zeitpunkte von Registrierung und Anmeldungen; zu jeder Anmeldung im Browser außerdem Browser und Betriebssystem (etwa „Chrome, macOS“), damit Sie Ihre Anmeldungen in den Kontoeinstellungen erkennen und beenden können. Diese Angabe löschen wir mit der Abmeldung; endet eine Anmeldung durch Zeitablauf (nach 30 Tagen), spätestens einen Tag danach.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Nutzungsvertrags und vorvertraglicher Maßnahmen).
Bei einer Registrierung mit E-Mail-Adresse und Passwort bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse über einen Link, den wir Ihnen per E-Mail senden. Erst danach können Sie ForkScan Pro nutzen; eine Testphase beginnt erst mit der Bestätigung. Wir speichern dazu nur einen kryptografischen Hash des Links, seinen Ablauf und den Zeitpunkt der Bestätigung; den Link selbst enthält nur die E-Mail. Eine neue E-Mail ersetzt den vorherigen Link. Auf Ihren Wunsch senden wir die E-Mail erneut, in begrenzter Zahl; für diese Begrenzung speichern wir die interne Kennung Ihres Kontos und einen Hash der Adresse, nie die Adresse selbst, und löschen diese Einträge nach Ablauf des Zeitraums (5 Minuten bzw. 24 Stunden). Werden auf unserer Website in einer Stunde mehr Bestätigungs-E-Mails angefordert, als wir zum Schutz vor Missbrauch insgesamt versenden, senden wir die weiteren der Reihe nach später; bis dahin speichern wir die interne Kennung Ihres Kontos, die Sprache der E-Mail und den Zeitpunkt der Anforderung und löschen diesen Eintrag mit dem Versand, spätestens wenn die Registrierung gelöscht wird. Wird die Adresse nicht innerhalb von 48 Stunden nach der Registrierung bestätigt, löschen wir die Registrierung mit Konto, Anmeldedaten, Profil und den im Konto gespeicherten Einwilligungen; Einladungen, die ein Unternehmen an diese Adresse gesendet hat, bleiben bestehen. Bei einer Anmeldung mit Google oder Apple entfällt diese Bestätigung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, Registrierungen mit fremden E-Mail-Adressen zu verhindern.
5. Anmeldung mit Google oder Apple
Sie können sich wahlweise über ein bestehendes Google- oder Apple-Konto anmelden. Wenn Sie diese Funktion wählen, werden Sie zum jeweiligen Anbieter weitergeleitet und melden sich dort an. Wir erhalten anschließend Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, eine Kennung Ihres Kontos beim Anbieter und, falls der Anbieter sie übermittelt, die Adresse Ihres Profilbilds; Ihr dortiges Passwort erhalten wir nicht.
- Google: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland
- Apple: Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland
Melden Sie sich in der iOS-App mit Apple an, tauschen wir den einmaligen Autorisierungscode, den Apple dabei übermittelt, bei Apple gegen ein Aktualisierungstoken (Refresh-Token) und speichern dieses Token ausschließlich auf unserem Server; an die App oder an andere Nutzer geben wir es nicht heraus. Wir verwenden es nur, um bei der Löschung Ihres Kontos die Verknüpfung von ForkScan Pro mit Ihrer Apple-ID bei Apple zu widerrufen. Jede erneute Anmeldung mit Apple in der App, die angenommen wird oder nach der nur noch die Angabe Ihres Unternehmens fehlt, ersetzt das bisherige Token; gelingt der Austausch nicht, speichern wir kein neues. Wird Ihr Konto gelöscht (Abschnitt 16), übermitteln wir das Token Apple zum Widerruf; gelingt das nicht, versuchen wir es nach 5 Minuten, 1 Stunde, 6 Stunden und 24 Stunden erneut. Das Token löschen wir, sobald Apple den Widerruf bestätigt hat, sonst nach dem letzten Versuch, in jedem Fall spätestens zwei Tage nach der Löschung des Kontos. Nach einer Anmeldung mit Apple auf der Website speichern wir kein solches Token; diese Verknüpfung können Sie jederzeit selbst in den Einstellungen Ihrer Apple-ID unter „Mit Apple anmelden“ entfernen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Nutzung ist freiwillig; die Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort steht jederzeit zur Verfügung. Für die Datenverarbeitung beim Anbieter gelten dessen Datenschutzbestimmungen.
6. Nutzung der Plattform und der Apps
Bei der Nutzung der Funktionen von ForkScan Pro verarbeiten wir:
- Suchanfragen nach Fehlercodes einschließlich gewähltem Hersteller und Gerätetyp
- Fuhrparkdaten: Angaben zu Fahrzeugen, Prüftermine (z. B. UVV-Prüfungen), dokumentierte Fehler mit Status sowie von Ihnen hinterlegte Fotos, Dokumente und Notizen
- von Ihnen eingereichte Lösungsvorschläge (Tipps, auch mit Fotos) und Bewertungen im Community-Bereich; Ihre Tipps sind für alle Kunden von ForkScan Pro mit Ihrem Vor- und Nachnamen sichtbar, nicht mit Ihrem Unternehmen
- Ihre Rückmeldung, ob die Hinweise zu einem Fehlercode geholfen haben („hilfreich“ oder „nicht hilfreich“), verknüpft mit Ihrem Benutzerkonto
- Lizenz- und Gerätedaten: Lizenzschlüssel, Gerätekennung, Gerätename, Plattform und Zeitpunkt der letzten Nutzung registrierter Mobilgeräte
- Abonnement- und Nutzungsstatus, z. B. Tarif, Testzeitraum und Anzahl der Abfragen
Suchanfragen, Praxis-Tipps und Bewertungen, Rückmeldungen sowie den Abonnement- und Nutzungsstatus verarbeiten wir in eigener Verantwortung; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Gerätedaten nutzen wir außerdem in eigener Verantwortung für die Sicherheit und Missbrauchserkennung (Abschnitt 13). Fuhrparkdaten mit dem Verlauf der Änderungen an Fahrzeugen (wer wann ein Fahrzeug angelegt oder gelöscht oder Name, Hersteller, Gerätetyp, Seriennummer oder Inventarnummer eines Fahrzeugs geändert hat; bei Hersteller und Gerätetyp mit bisherigem und neuem Wert, bei Name, Seriennummer und Inventarnummer nur, welche Angabe gesetzt oder geändert wurde, nicht ihr Inhalt), Lizenz- und Gerätedaten sowie die Rollen und Einladungen im Team Ihres Unternehmens mit dem Verlauf der Änderungen an Rollen und Mitgliedschaften (wer wann welche Rolle oder Mitgliedschaft geändert hat, ohne Namen und E-Mail-Adressen) verarbeiten wir im Auftrag Ihres Unternehmens; insoweit ist Ihr Unternehmen Verantwortlicher, auch für die Rechtmäßigkeit personenbezogener Daten Dritter, die Sie dort hinterlegen (z. B. von Mitarbeitenden). Den Verlauf der Änderungen an einem Fahrzeug sehen im Kundenportal auf der Seite „Geräte“ die Mitglieder Ihres Unternehmens mit der Rolle „Fuhrparkleitung“ oder „Servicekoordination“, mit dem Namen der Person aus Ihrem Unternehmen, die die Änderung vorgenommen hat; Änderungen, die unsere Mitarbeiter ohne eigene Mitgliedschaft in Ihrem Unternehmen vornehmen, erscheinen dort ohne Namen. Dafür gilt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, die Anlage zu unseren AGB ist: https://forkscan.pro/avv
Zum Schutz vor unerlaubter Weitergabe versehen wir die Fehlercode-Texte, die wir an die Apps ausliefern (auch im Offline-Paket), und die Beschreibungen in der Suche nach Hersteller mit unsichtbaren, kundenbezogenen Markierungen; einzelne Formulierungen können zudem je Kunde leicht abweichen. Daraus lässt sich ermitteln, an welches Unternehmen ein Text ausgeliefert wurde; weitere Daten gewinnen wir daraus nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, eine unerlaubte Weitergabe von Inhalten unserer Datenbank zu erschweren und nachvollziehen zu können.
Im Administrationsbereich von ForkScan Pro sehen unsere Mitarbeiter die Rollen, die Firmenadministratoren im Kundenportal auf der Seite „Rollen“ vergeben (etwa „Firmenadministrator“), und den Status der Mitgliedschaften (etwa „Deaktiviert“) nur über einen eigenen, protokollierten Supportzugang, und zwar so, wie Firmenadministratoren die Mitglieder auf dieser Seite sehen, mit Name und E-Mail-Adresse. Ändern können sie dabei nichts. Diesen Zugang können die Firmenadministratoren Ihres Unternehmens unserem Support auf der Seite „Rollen“ für 1 Stunde, 24 Stunden oder 7 Tage erteilen, mit einem Anlass und auf Wunsch einer Vorgangsnummer (Freigabe). Eine Freigabe gilt für alle Mitarbeiter unseres Supports; sie endet mit ihrem Ablauf oder früher, wenn ein Firmenadministrator Ihres Unternehmens sie beendet oder eine neue erteilt oder wenn unser Support sie beendet. Ohne Freigabe öffnet unser Support nur einen Ausnahmezugriff von höchstens 60 Minuten, mit einer Begründung und einem von drei Anlässen: einem Sicherheitsvorfall, einer Störung bei Ihrem Unternehmen oder der Prüfung einer Anfrage Ihres Unternehmens in Textform (etwa per E-Mail oder Brief), mit der es die Wiederherstellung seiner Firmenadministration verlangt; darüber informieren wir Ihr Unternehmen sofort per E-Mail (Abschnitt 10). Solange eine Freigabe läuft, öffnet unser Support keinen Ausnahmezugriff und prüft auch eine solche Anfrage unter der Freigabe. Hat Ihr Unternehmen keinen erreichbaren Firmenadministrator, kann unser Support auf eine solche Anfrage eine Person Ihres Unternehmens zum Firmenadministrator machen; ist ihre Mitgliedschaft deaktiviert, wird sie dabei wieder aktiviert. Das kündigen wir vorher per E-Mail an (Abschnitt 10), und es geschieht frühestens 72 Stunden später und nur, wenn bis dahin niemand über einen Link in der Ankündigung oder auf der Seite „Rollen“ Einspruch erhebt. Welche Benutzerkonten zu Ihrem Unternehmen gehören und welche davon Administratoren Ihres Unternehmens sind (Kennzeichen „Administrator (Kundenportal)“ im Team), können unsere Mitarbeiter weiterhin ohne Supportzugang über die Funktionen für Benutzerkonten im Administrationsbereich abrufen. Über bisherige Funktionen, die unsere Oberfläche nicht nutzt, können sie außerdem Mitgliedschaften anlegen und entfernen und dieses Kennzeichen vergeben und entziehen; das hält unser internes Änderungsprotokoll fest. Die Vergabe und den Entzug des Kennzeichens und das Entfernen einer Mitgliedschaft, die schon für die Rollen eingerichtet ist, hält außerdem der Verlauf der Rollen und Mitgliedschaften fest. Wird ein Mitarbeiter so selbst Mitglied Ihres Unternehmens, sieht er das Team wie jedes Mitglied. Die übrigen Daten Ihres Unternehmens können unsere Mitarbeiter im Administrationsbereich weiterhin ohne Supportzugang sehen und ändern; soweit wir sie im Auftrag Ihres Unternehmens verarbeiten (etwa Fuhrpark, Prüftermine, dokumentierte Fehler, Lizenzen und Geräte), haben nach der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nur Mitarbeiter Zugriff darauf, die ihn für Betrieb, Wartung und Support benötigen, und ändern dürfen sie diese Daten nur auf Weisung Ihres Unternehmens.
Für jedes Unternehmen führen wir ein Supportprotokoll. Darin halten wir mit dem Zeitpunkt und dem Namen der handelnden Person fest: das Erteilen, Ersetzen und Beenden einer Freigabe mit Anlass und Vorgangsnummer durch einen Firmenadministrator Ihres Unternehmens und das Beenden einer Freigabe durch unseren Support, das Öffnen eines Ausnahmezugriffs mit Anlass und Begründung und sein vorzeitiges Ende, jeden Abruf der Rollen und abgelehnte Abrufe ohne offenen Zugang (höchstens 60 je Stunde für denselben Mitarbeiter und dasselbe Unternehmen), die Ankündigung, den Abschluss und die Rücknahme einer Wiederherstellung mit Weg und Datum der Anfrage, einer Vorgangsnummer und der Person, die Firmenadministrator werden soll, sowie das Setzen eines Passworts für eine Person Ihres Unternehmens und die Änderung der E-Mail-Adresse oder Telefonnummer Ihres Unternehmens durch unsere Mitarbeiter, bei einer geänderten E-Mail-Adresse mit der bisherigen. Einen Einspruch halten wir ohne die Person fest, die ihn erhebt. Auf der Seite „Rollen“ sehen die Firmenadministratoren Ihres Unternehmens eine laufende Freigabe, einen laufenden Ausnahmezugriff, eine angekündigte Wiederherstellung und das Supportprotokoll; dasselbe sehen, ohne eine Freigabe erteilen oder beenden zu können, die Administratoren Ihres Unternehmens (Kennzeichen „Administrator (Kundenportal)“ im Team), denen Ihr Unternehmen das Kennzeichen gegeben hat. Gegeben hat es Ihr Unternehmen, wenn die Person Ihr Unternehmen bei uns angelegt hat oder das Kennzeichen von einem Administrator Ihres Unternehmens erhalten hat, dessen Mitgliedschaft dabei nicht deaktiviert war und dem Ihr Unternehmen sein eigenes Kennzeichen ebenso gegeben hat; bei einer Einladung kommt es dafür auf den Zeitpunkt an, zu dem sie angenommen wird. Nicht von Ihrem Unternehmen gegeben ist ein Kennzeichen, das unsere Mitarbeiter vergeben haben, ohne selbst ein solcher Administrator zu sein, ein Kennzeichen aus einer Einladung, deren Absender bei der Annahme kein solcher Administrator mehr war (etwa weil ihm das Kennzeichen entzogen, seine Mitgliedschaft deaktiviert oder sein Konto gelöscht wurde), und jedes Kennzeichen, das eine Person mit einem solchen Kennzeichen weitergegeben hat. Woher ein Kennzeichen stammt, hält unser System erst seit dem 23. Oktober 2026 fest; ein früher vergebenes Kennzeichen zählt, als hätte Ihr Unternehmen es vergeben. Auf der Seite „Rollen“ zeigt das Protokoll jeden Eintrag mit dem Namen der handelnden Person zum Zeitpunkt des Eintrags, auch unserer Mitarbeiter, mit Anlass, Vorgangsnummer und der Begründung eines Ausnahmezugriffs, dem Datum der Anfrage einer Wiederherstellung und dem aktuellen Namen der betroffenen Person (ohne hinterlegten Namen mit ihrer E-Mail-Adresse), nie aber mit internen Kennungen, der bisherigen Kontaktadresse oder dem Weg der Anfrage. Die Begründung eines Ausnahmezugriffs soll weder Namen noch E-Mail-Adressen oder Telefonnummern enthalten; eine Begründung, in der unser System eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer erkennt, nimmt es nicht an. Die Links zum Einspruch speichern wir in unserer Datenbank nur als kryptografischen Hash; wer einen Link öffnet, hinterlässt ihn wie jede aufgerufene Adresse bis zu 30 Tage im Protokoll unseres vorgeschalteten Webservers (Abschnitt 3). Den Code im Link geben wir nicht an Sentry weiter (Abschnitt 11). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, Zugriffe und Eingriffe unserer Mitarbeiter gegenüber Ihrem Unternehmen nachweisen (Art. 28 Abs. 3 lit. h DSGVO) und Missbrauch erkennen zu können. Wie lange wir das Supportprotokoll speichern, steht in Abschnitt 16.
7. Berechtigungen der mobilen Apps
Die Apps fragen die Berechtigung für Benachrichtigungen nach einer Anmeldung an, solange Sie darüber noch nicht entschieden haben, und die übrigen Berechtigungen erst, wenn Sie die jeweilige Funktion nutzen:
- Kamera: zum Erfassen von Fehlercodes sowie für Fotos zu Fahrzeugen, dokumentierten Fehlern und Praxis-Tipps. Die Texterkennung beim Erfassen von Fehlercodes läuft auf Ihrem Gerät; das Bild wird dafür nicht übertragen. Die iOS-App nutzt dafür die Texterkennung des Betriebssystems, die Android-App ML Kit von Google; nach Angaben von Google kann ML Kit dabei technische Nutzungs- und Diagnosedaten ohne Bildinhalte an Google übermitteln.
- Fotos: zum Hinzufügen vorhandener Bilder zu Fahrzeugen, dokumentierten Fehlern und Praxis-Tipps. Bilder werden vor dem Speichern neu berechnet; Aufnahmeort und Kameradaten (EXIF) werden dabei entfernt.
- Biometrie (Face ID, Touch ID, Fingerabdruck): zum Entsperren der App. Die biometrische Prüfung erfolgt ausschließlich durch das Betriebssystem auf Ihrem Gerät; wir erhalten keine biometrischen Daten.
- Benachrichtigungen: siehe Abschnitt 8
Zugangsdaten und Schlüssel werden im geschützten Speicher des Geräts abgelegt. Sie können erteilte Berechtigungen jederzeit in den Einstellungen Ihres Geräts widerrufen.
8. Push-Benachrichtigungen
Wenn Sie Benachrichtigungen in der App erlauben, verarbeiten wir ein Push-Token Ihres Geräts, um Ihnen z. B. Erinnerungen an Prüftermine zuzustellen. Die Zustellung erfolgt in der iOS-App über den Apple Push Notification service (Apple Inc., USA) und in der Android-App über Firebase Cloud Messaging von Google. Der jeweilige Dienst erhält dafür das Push-Token und den Inhalt der Mitteilung, etwa den Namen eines Fahrzeugs und wann seine UVV-Prüfung fällig ist.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie Benachrichtigungen in den Einstellungen Ihres Geräts deaktivieren.
9. Zahlungsabwicklung
Kostenpflichtige Abonnements werden über Stripe abgewickelt: Stripe Payments Europe, Limited, The One Building, 1 Grand Canal Street Lower, Dublin 2, Irland. Ihre Zahlungsdaten geben Sie direkt bei Stripe ein; vollständige Kartendaten oder Kontonummern erhalten wir nicht. Wir speichern die Art des Zahlungsmittels und die letzten vier Ziffern, Ihre Kundenkennung bei Stripe, Tarif, Status und Laufzeit des Abonnements sowie zu jeder Zahlung Betrag, Währung, Rechnungsnummer, einen Link zur Rechnung und gegebenenfalls den Grund einer fehlgeschlagenen Zahlung. Außerdem bewahren wir die Ereignisdaten auf, die Stripe uns zu Bestellungen, Abonnements und Rechnungen übermittelt; sie können Namen, Rechnungsanschrift, E-Mail-Adresse und Umsatzsteuer-ID des Kunden enthalten. Bei jedem Zahlungsereignis löschen wir diese Ereignisdaten, den Link zur Rechnung, den von Stripe übermittelten Grund einer fehlgeschlagenen Zahlung sowie alle dazu gespeicherten Kennungen bei Stripe (etwa von Kunde, Abonnement, Rechnung, Preis und Erstattung) mit Ablauf des zehnten Kalenderjahres nach dem Jahr des Ereignisses; Betrag, Währung, Datum und Rechnungsnummer sowie Art und Status des Ereignisses bleiben für unsere Umsatzstatistik (Abschnitt 16). Für die Berechnung der Umsatzsteuer erhebt Stripe Ihre Rechnungsanschrift und gegebenenfalls Ihre Umsatzsteuer-ID.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie für die Aufbewahrung von Abrechnungsdaten Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Stripe verarbeitet Daten auch in eigener Verantwortung, etwa zur Betrugsprävention. Weitere Informationen: https://stripe.com/de/privacy
10. E-Mail-Kommunikation
Wir senden Ihnen E-Mails, die für die Nutzung des Dienstes erforderlich sind:
- Nachrichten zur Registrierung, zur Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse und zum Zurücksetzen des Passworts
- Hinweise zu Testzeitraum, Pilotphase, Abonnement und Zahlungen
- Erinnerungen an von Ihnen hinterlegte Prüftermine
- Sicherheitshinweise, etwa nach einer Änderung Ihres Passworts oder, an die Administratoren eines Unternehmens, wenn eine Gerätelizenz automatisch gesperrt wurde
- Einladungen in das Team eines Unternehmens, an die Adresse, die ein Administrator angibt
- Hinweise, wenn mit Ihrer Adresse kein eigenes Unternehmen angelegt werden kann
- Mitteilungen über Änderungen unserer AGB oder der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung, mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten, an die Administratoren und die Kontaktadresse eines Unternehmens; den Nachweis des Versands (Adresse, Sprache und Zeitpunkt) bewahren wir mit den Daten des Unternehmens auf und löschen ihn mit diesen
- Mitteilungen über einen Ausnahmezugriff unseres Supports und über eine angekündigte oder abgeschlossene Wiederherstellung der Firmenadministration (Abschnitt 6) an die Firmenadministratoren, die Administratoren und die Kontaktadresse des Unternehmens, bei einer Wiederherstellung auch an die Person, die Firmenadministrator werden soll; in den 30 Tagen nach einer Änderung der Kontaktadresse durch unsere Mitarbeiter gehen sie auch an die bisherige Kontaktadresse. Sie nennen das Unternehmen mit seinem Namen, ohne hinterlegten Namen mit seiner aktuellen Kontaktadresse, und die Person, die Firmenadministrator werden soll, mit Namen, ohne hinterlegten Namen mit ihrer E-Mail-Adresse; jede Ankündigung enthält einen eigenen Link zum Einspruch. Die Mitteilungen über einen Ausnahmezugriff und über eine Ankündigung weisen Empfänger, die im Kundenportal die Karte „Support-Zugang“ sehen (Abschnitt 6), zusätzlich auf diese Karte auf der Seite „Rollen“ hin, wo sie gegen eine Ankündigung auch Einspruch erheben können
- Mitteilungen an die bisherige und die neue Kontaktadresse eines Unternehmens, wenn unsere Mitarbeiter seine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer geändert haben
- eine Mitteilung an Sie, wenn unser Support ein neues Passwort für Ihr Konto gesetzt hat
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Sicherheitshinweise, für die Mitteilungen über Zugriffe und Eingriffe unseres Supports und für den Nachweis, dass wir eine Änderung der AGB oder der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung mitgeteilt haben, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse liegt darin, Sie und Ihr Unternehmen vor unbefugten Zugriffen und Änderungen zu schützen und die Mitteilung einer Änderung der AGB oder der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nachweisen zu können).
Die E-Mails schreiben wir in der Sprache, die Sie in Ihrem Konto gewählt haben. Dazu speichern wir Ihre Sprachwahl im Benutzerkonto.
Jede dieser E-Mails nennt uns als Anbieter mit Anschrift und verlinkt Impressum und Datenschutzerklärung.
Wenn Sie uns über das Kontaktformular oder per E-Mail schreiben, verarbeiten wir Ihre Angaben (Name, E-Mail-Adresse, freiwillig die Firma, Anliegen und Nachricht), um Ihre Anfrage zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO). Nachrichten aus dem Kontaktformular werden uns per E-Mail zugestellt und danach aus der Datenbank der Plattform gelöscht; konnte eine Nachricht nicht zugestellt werden, löschen wir sie dort nach 30 Tagen. Um Missbrauch zu verhindern, begrenzen wir die Zahl der Nachrichten je E-Mail-Adresse.
Wenn Sie sich auf unserer Website als Pilotunternehmen bewerben (https://forkscan.pro/pilot), verarbeiten wir die Angaben aus dem Formular: Firma, Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse, freiwillig Ihre Telefonnummer, Ihren Bereich, die ungefähre Zahl der Flurförderzeuge, die Hersteller, freiwillig Ihre Nachricht sowie Sprache und Zeitpunkt der Bewerbung. Wir nutzen sie, um die Bewerbung zu prüfen, Sie zu kontaktieren und die Pilotphase vorzubereiten (Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, Bewerbungen von Unternehmen zu prüfen und zu beantworten). Die Bewerbung wird uns per E-Mail zugestellt und in der Datenbank der Plattform gespeichert, wo nur unsere Mitarbeiter sie sehen, mit ihrem Bearbeitungsstand und ihren Notizen dazu. An die angegebene E-Mail-Adresse senden wir eine Bestätigung des Eingangs. Wir löschen die Bewerbung 12 Monate nach der letzten Änderung ihres Bearbeitungsstands; nimmt Ihr Unternehmen am Pilotprogramm teil, 30 Tage nach dem Beginn seiner Pilotphase. Auf Ihren Wunsch löschen wir sie sofort. Um Missbrauch zu verhindern, begrenzen wir die Zahl der Bewerbungen je E-Mail-Adresse (Abschnitt 13).
Wenn Sie sich bei uns um eine Stelle bewerben, auch ohne Ausschreibung (Seite „Karriere“), verarbeiten wir die Angaben aus Ihrer Bewerbung, etwa aus Ihrer E-Mail an info@webpx.de und den Unterlagen, die Sie beifügen (zum Beispiel Name, Kontaktdaten, Werdegang und Zeugnisse), um über Ihre Bewerbung zu entscheiden. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Maßnahmen vor Abschluss eines Vertrags), soweit anwendbar in Verbindung mit Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. Bewerbungen per E-Mail gehen auf unserem eigenen Mailserver ein, der bei Hetzner in Deutschland betrieben wird (Abschnitt 3); bei uns sehen sie nur die Personen, die unser Postfach info@webpx.de bearbeiten oder über die Bewerbung entscheiden. Darüber hinaus geben wir sie nur weiter, soweit es nötig ist, um uns gegen Ansprüche aus dem Verfahren zu verteidigen (etwa an ein Gericht oder an Rechtsanwälte, die uns vertreten), oder wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind. Wir löschen Ihre Bewerbung sechs Monate nach dem Abschluss des Bewerbungsverfahrens; bis dahin bewahren wir sie auf, damit wir uns gegen Ansprüche aus dem Verfahren verteidigen können, die innerhalb der Fristen von § 15 Abs. 4 AGG und § 61b ArbGG geltend gemacht werden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Länger bewahren wir sie nur auf, wenn Sie darin einwilligen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder die Bewerbung zu einer Beschäftigung führt. In den Sicherungskopien unseres Mailservers kann eine gelöschte Bewerbung noch bis zu etwa fünf Wochen enthalten sein; danach werden diese Kopien automatisch gelöscht. Sie sind nicht verpflichtet, uns diese Angaben zu machen; ohne sie können wir über Ihre Bewerbung aber nicht entscheiden.
Während der Testphase senden wir Ihnen Informationen zu deren Beginn, ihrem bevorstehenden und ihrem tatsächlichen Ende. Diese E-Mails betreffen Ihr Benutzerkonto; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Hinweise zu Tarifen und Angeboten senden wir Ihnen nur mit Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 7 Abs. 2 UWG), die Sie bei der Registrierung oder im Benutzerkonto erteilen können. Die Einwilligung wird erst wirksam, wenn Sie sie über den Link in einer Bestätigungs-E-Mail und die Schaltfläche auf der dann geöffneten Seite bestätigen (Double-Opt-in). Zum Nachweis speichern wir den Zeitpunkt der Erklärung, die Herkunft (Website oder App) und den Zeitpunkt der Bestätigung sowie gegebenenfalls des Widerrufs.
Sie können die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, über den Abmeldelink in jeder dieser E-Mails oder im Benutzerkonto. Die Nachweisdaten der jeweils aktuellen Einwilligung speichern wir, solange Ihr Benutzerkonto besteht.
11. Fehleranalyse mit Sentry
Zur Erkennung und Behebung technischer Fehler nutzen wir in der Web-Anwendung und in den Apps den Dienst Sentry der Functional Software, Inc., 45 Fremont Street, 8th Floor, San Francisco, CA 94105, USA. Die Daten werden in der EU-Region von Sentry (Deutschland) gespeichert und nach 90 Tagen gelöscht. In den Apps werden Fehlerberichte nur gesendet, wenn Sie dies unter „Mehr“ einschalten; die Einstellung ist ab Werk aus.
Verarbeitet werden:
- Fehlerberichte mit technischen Angaben zum Fehler und zur aufgerufenen Seite. Manche Links aus unseren E-Mails (etwa zum Zurücksetzen des Passworts, zur Bestätigung einer E-Mail-Adresse, zum Einspruch oder zur Einladung in ein Unternehmen) und zeitlich begrenzte Links zu Fotos und Dokumenten enthalten einen Code, der allein schon Zugang gewährt. Diesen Code entfernen wir in der Web-Anwendung aus Fehlerberichten und Leistungsdaten, bevor sie an Sentry gehen.
- Angaben zu Gerät, Betriebssystem, Browser und App-Version
- IP-Adresse
- Leistungsdaten (Ladezeiten) bei einem Teil der Aufrufe (derzeit etwa jedem fünften) und Sitzungsmeldungen ohne Inhalte (Beginn, Status, Version), im Browser bei jedem Seitenaufruf: in der Web-Anwendung nur mit Ihrer Einwilligung in die Statistik, in den Apps nur bei eingeschalteten Fehlerberichten. Auf unseren Servern erfassen wir keine Leistungsdaten.
- Sitzungsaufzeichnungen (Session Replay) in der Web-Anwendung, nur mit Ihrer Einwilligung. Auch dann zeichnen wir nur einen Teil der Sitzungen auf: derzeit 10 % der Sitzungen sowie Sitzungen, in denen ein Fehler auftritt. Dabei werden sämtliche Texte und Eingaben maskiert und Medieninhalte ausgeblendet, sodass nur der Ablauf der Bedienung nachvollziehbar ist. Seiten, deren Adresse einen solchen Code enthält, zeichnen wir nicht auf, und Links mit einem solchen Code erscheinen in der Aufzeichnung nur als leere Fläche.
Rechtsgrundlage für Fehlerberichte der Web-Anwendung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG; unser berechtigtes Interesse liegt im stabilen und sicheren Betrieb des Dienstes. Leistungsdaten, Sitzungsmeldungen und Sitzungsaufzeichnungen der Web-Anwendung sowie Fehlerberichte, Leistungsdaten und Sitzungsmeldungen der Apps erheben wir nur mit Ihrer Einwilligung; Rechtsgrundlage ist insoweit Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Sie können sie jederzeit widerrufen: in der Web-Anwendung über die Datenschutz-Einstellungen im Footer der Website, in den Apps unter „Mehr“. Mit Sentry besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Ein Zugriff aus den USA kann nicht ausgeschlossen werden; er erfolgt auf Grundlage des EU-U.S. Data Privacy Framework bzw. von Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
12. Nutzungsstatistik und Reichweitenmessung
Nur mit Ihrer Einwilligung in die Statistik erheben wir eine eigene, auf unseren Servern betriebene Statistik über die Nutzung unserer öffentlichen Website, also aller Seiten außer dem Kundenportal, dem Administrationsbereich und den Seiten, die Links aus unseren E-Mails mit einem Code öffnen (etwa zur Einladung in ein Unternehmen, zur Bestätigung einer E-Mail-Adresse oder zum Zurücksetzen des Passworts). Verarbeitet werden die aufgerufene Seite, Datum und Uhrzeit, die verweisende Website, Kampagnenparameter (UTM) sowie Ereignisse wie der Abschluss einer Registrierung, der Aufruf der Tarifauswahl und der Beginn einer Bestellung. Zur Unterscheidung von Besuchen speichert Ihr Browser eine zufällige Kennung (Abschnitt 14), die aus keinen Angaben über Sie, Ihr Konto oder Ihr Gerät gebildet wird; auf unseren Servern speichern wir nur einen daraus berechneten Kurzwert. Sind Sie angemeldet, zählen wir nur, wenn auch Ihr Benutzerkonto Ihre Einwilligung in die Statistik verzeichnet, und ordnen Ereignisse der internen Kennung Ihres Benutzerkontos und Ihres Unternehmens zu.
Es werden hierfür keine Cookies gesetzt und keine Daten an Dritte weitergegeben. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG); Sie können sie jederzeit über die Datenschutz-Einstellungen im Footer der Website mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Mit dem Widerruf entfernt die Website die Kennung aus Ihrem Browser. Die Daten dieser Statistik löschen wir nach 90 Tagen. Tageswerte ohne Kennung zu dieser Statistik und zu den Zählungen nach Absatz 3 und 4 (je Tag nur Zahlen: Seitenaufrufe, Besucher, Suchen und Ereignisse) bewahren wir als anonyme Summen auf. Damit massenhaft gesendete Aufrufe diese Statistik nicht verfälschen oder überlasten, zählen wir je Kurzwert höchstens 120 Seitenaufrufe und Ereignisse in der Stunde und für alle Besucher zusammen höchstens 5.000; was darüber hinausgeht, zählen wir nicht. Dafür halten wir den Kurzwert, den wir ohnehin speichern, mit der Zahl seiner Aufrufe nur für dieses Zeitfenster fest; neue Daten erheben wir dafür nicht. Rechtsgrundlage für diese Begrenzung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, die Statistik vor Missbrauch und Überlastung zu schützen.
Unabhängig von einer Einwilligung zählen wir die Suchen nach Fehlercodes im Kundenportal und in den Apps: gespeichert werden Datum und Uhrzeit, der Code, gegebenenfalls Hersteller, Gerätetyp und Sprache, ob der Code gefunden wurde, ob die Suche aus dem Kundenportal oder einer App kam, und die interne Kennung Ihres Unternehmens. Wir nutzen diese Zählung, um die Nutzung des Dienstes durch unsere Kunden auszuwerten und die Datenbank zu verbessern, etwa um gesuchte, aber fehlende Codes. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, die Nutzung des Dienstes auszuwerten und die Datenbank zu verbessern. Widersprechen Sie (im Kundenportal unter „Einstellungen“ → „Datenschutz“ oder auf der Seite „Kein aktiver Tarif“, oder per Nachricht an info@webpx.de), zählen wir Suchen und Geschäftsereignisse Ihres Unternehmens nicht mehr und löschen die bisherigen Einträge; der Suchzähler für das Tariflimit und die Abrechnung sind davon nicht betroffen. Der Widerspruch gilt für Ihr ganzes Unternehmen, auch für die geschäftlichen Ereignisse im nächsten Absatz. Zurücknehmen kann ihn nur ein Administrator Ihres Unternehmens, an denselben Stellen oder per Nachricht an info@webpx.de; gelöschte Einträge stellen wir dabei nicht wieder her. Die Einträge löschen wir nach 90 Tagen.
Ebenfalls unabhängig von einer Einwilligung halten wir zu jedem Unternehmen geschäftliche Ereignisse aus den Vertragsdaten fest: den Beginn einer Testphase, jede bezahlte Rechnung eines Abonnements und das Ende eines Abonnements, jeweils mit Datum und Uhrzeit, der internen Kennung des Unternehmens und gegebenenfalls dem Tarif. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, die geschäftliche Entwicklung des Dienstes auszuwerten. Widersprechen Sie (im Kundenportal unter „Einstellungen“ → „Datenschutz“ oder auf der Seite „Kein aktiver Tarif“, oder per Nachricht an info@webpx.de; es ist derselbe Widerspruch wie im vorigen Absatz), halten wir keine Geschäftsereignisse Ihres Unternehmens mehr fest und löschen die bisherigen Einträge; die Abrechnung und die Abrechnungsunterlagen (Abschnitt 16) sind davon nicht betroffen. Wir löschen diese Einträge nach 90 Tagen.
Nur mit Ihrer Einwilligung messen wir die Reichweite unserer Website zusätzlich mit dem Dienst MIRA FIVE (mirafive.io) der Cloo GmbH, Reumtengrüner Str. 32B, 08209 Auerbach, Deutschland, dessen Server in der EU stehen. Verarbeitet werden dabei:
- die aufgerufene Seite mit ihrem Titel, Datum und Uhrzeit, die verweisende Website, Kampagnenparameter (UTM) und Klick-Kennungen von Werbenetzwerken (etwa gclid oder fbclid), soweit sie in der Adresse stehen
- Angaben zu Browser, Betriebssystem, Bildschirmgröße, Spracheinstellung und Zeitzone
- eine zufällig erzeugte, pseudonyme Besucher-Kennung im lokalen Speicher Ihres Browsers, mit der Besuche und Sitzungen zusammengefasst werden
- bei angemeldeten Nutzern die interne Nutzer-ID Ihres Kontos, nicht Ihre E-Mail-Adresse
- aus unserem Backend Ereignisse wie Registrierung, Beginn einer Testphase, Zahlungen (mit Betrag), Tarifwechsel (mit den Tarifnamen) und Kündigung mit der internen Nutzer-ID; auch dies nur, wenn Sie eingewilligt haben
Wenn Sie sich registrieren oder angemeldet sind, speichern wir Ihre Entscheidung zur Statistik mit dem Zeitpunkt auch in Ihrem Benutzerkonto. Wir nutzen sie nur dafür, dass unsere eigene Statistik Sie im angemeldeten Zustand nur mit Ihrer Einwilligung zählt und Ereignisse aus unserem Backend (Registrierung, Beginn einer Testphase, Zahlung, Tarifwechsel, Kündigung) ausschließlich mit Ihrer Einwilligung an MIRA FIVE gesendet werden. Ereignisse, die eine Firma betreffen, ordnen wir dem ersten Administrator der Firma zu (gibt es keinen, dem ersten Mitglied) und senden sie nur mit dessen Einwilligung. Hat Ihr Unternehmen der Zählung nach Absatz 3 und 4 widersprochen, senden wir seine Ereignisse auch nicht an MIRA FIVE. Liegt keine Entscheidung vor, etwa nach einer Registrierung in einer App, senden wir keine solchen Ereignisse. Rechtsgrundlage für diese Speicherung ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO, weil wir nachweisen müssen, ob Sie eingewilligt haben.
Die IP-Adresse wird von MIRA FIVE nicht gespeichert. Sendet Ihr Browser das Signal „Do Not Track“ oder „Global Privacy Control“, erhebt MIRA FIVE nichts. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG); Sie können sie jederzeit über die Datenschutz-Einstellungen im Footer der Website mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Mit der Cloo GmbH besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO). MIRA FIVE speichert diese Daten 12 Monate.
Auf der Startseite können Sie prüfen, ob ein Fehlercode in ForkScan Pro hinterlegt ist. Ihr Browser sendet dazu den eingegebenen Code und, wenn Sie einen auswählen, den Namen eines Herstellers an unseren Server; Anmeldedaten enthält die Anfrage nicht, auch wenn Sie angemeldet sind. Die Beispielcodes der Startseite beantwortet Ihr Browser selbst, ohne Anfrage. Die Antwort nennt nur, ob der Code hinterlegt ist und bei welchen Herstellern und Baureihen, nicht, was er bedeutet. Diese Prüfungen zählen wir anonym und ohne Einwilligung: je Tag die Zahl der Prüfungen, der Treffer und der Meldungen, und je Tag, Code und gewähltem Hersteller die Zahl der Prüfungen und der Treffer. Den eingegebenen Code speichern wir dabei nur, wenn wir ihn in einer Schreibweise gefunden haben, in der er hinterlegt ist, oder wenn er wie ein Fehlercode aussieht: 2 bis 16 Zeichen (Leerzeichen, Bindestriche, Punkte und Unterstriche nicht mitgezählt), mindestens eine Ziffer und nicht mehr als 8 Ziffern in Folge, auch über einen Schrägstrich hinweg; sonst zählt nur die Zahl des Tages. Manche Codes sind mit einem Platzhalter hinterlegt, der für viele Nummern steht; eine Nummer, die wir nur über einen solchen Platzhalter finden, speichern wir nur, wenn sie wie ein Fehlercode aussieht. Je Tag legen wir höchstens 200 solcher Einträge an; darüber hinaus zählt ebenfalls nur die Zahl des Tages. Einen Code, den wir nicht gefunden haben und der wie ein Fehlercode aussieht, können Sie mit „Code melden“ melden und dazu einen Hersteller aus der Liste oder „Anderer Hersteller“ wählen; ein freies Textfeld gibt es dabei nicht. Gespeichert werden der Code, der gewählte Hersteller (bei „Anderer Hersteller“ keiner), die Zahl der Meldungen, der Tag der ersten und der letzten Meldung und der Stand der Bearbeitung. Zählungen und Meldungen sind so angelegt, dass sie keine Angaben über Sie enthalten: keine Kennung, keine IP-Adresse und keine Verbindung zu einem Benutzerkonto, und sie nennen nur den Tag einer Prüfung oder Meldung, keine Uhrzeit. Weil unsere Datenbank jeden neuen Datensatz mit dem Zeitpunkt seines Anlegens versieht, stehen alle Zahlen eines Tages in einem einzigen Datensatz, den wir im Voraus anlegen, die Codes darin sortiert, nicht in der Reihenfolge ihres Eingangs; Meldungen halten wir bis zur Nacht danach in diesem Datensatz und übernehmen sie dann in die Liste der gemeldeten Codes. So entsteht kein Datensatz der Zählungen oder Meldungen im Moment einer Prüfung oder Meldung. Jede Prüfung und jede Meldung ändert aber diesen Datensatz, und frühere Stände davon bleiben eine Zeit lang erhalten: in der Datenbank für eine begrenzte, von uns nicht eigens eingestellte Zeit und in unseren Datensicherungen (alle zwei Stunden, 7 Tage aufbewahrt). Aus ihnen ließe sich der Zeitpunkt einer Prüfung oder Meldung enger als auf den Tag eingrenzen; wir werten sie dafür nicht aus. Fehlt der Datensatz eines Tages ausnahmsweise, zählen wir Prüfungen nicht und lehnen Meldungen ab, bis er angelegt ist; das geschieht innerhalb einer Stunde. Auf Ihrem Gerät wird dafür nichts gespeichert oder ausgelesen; deshalb bitten wir hierfür nicht um Ihre Einwilligung. Für die Protokolle des vorgeschalteten Webservers gilt Abschnitt 3. Wir nutzen die Zählungen und Meldungen, um zu sehen, welche Codes gesucht werden und welche fehlen, und so die Datenbank und die Startseite zu verbessern; einsehen können sie nur unsere Administratoren und Moderatoren im Administrationsbereich. Die Zählungen löschen wir nach 90 Tagen, auch die Zahlen je Tag, eine Meldung 90 Tage nach der letzten Meldung oder Bearbeitung. Gegen Missbrauch begrenzen wir die Prüfungen und Meldungen je Browser wie in Abschnitt 13 beschrieben (höchstens 60 Prüfungen und 5 Meldungen je Stunde) und für alle Besucher zusammen; Ihre IP-Adresse verwenden wir dafür nicht. Weisen wir eine Prüfung oder Meldung ab, weil aus Ihrem Browser zu viele kamen, speichern wir den Hash aus Abschnitt 13 in einem Sicherheitsereignis, das wir nach 30 Tagen löschen. Rechtsgrundlage für diese Begrenzung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, die Code-Prüfung vor Missbrauch und Überlastung zu schützen. Sollte ein eingegebener Code im Einzelfall doch einer Person zuzuordnen sein, stützen wir auch seine Zählung und Meldung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt dann darin, die Datenbank und die Startseite zu verbessern.
13. Sicherheit und Missbrauchserkennung
Zum Schutz vor Angriffen und vor der missbräuchlichen Nutzung von Lizenzen verarbeiten wir technische Merkmale von Anfragen (Browserkennung, Spracheinstellung und unterstützte Kodierungen; bei einer angemeldeten App deren Sitzungsschlüssel), die wir für die Begrenzung von Anfragen nur als kryptografischen Hash und nur für das jeweilige Zeitfenster (zwischen einer Minute und 24 Stunden) speichern, außerdem Gerätekennungen sowie die abgefragten Codes und Hersteller mit Zeitpunkt und Häufigkeit der Abfragen. Anmeldung, Registrierung, das Zurücksetzen des Passworts, das Kontaktformular und die Bewerbung als Pilotunternehmen begrenzen wir außerdem je E-Mail-Adresse; dafür speichern wir die Adresse nur als kryptografischen Hash, für das jeweilige Zeitfenster und in Sicherheitsereignissen, etwa wenn eine Anfrage deshalb abgewiesen wird oder eine Nachricht aus dem Kontaktformular oder eine E-Mail zu einer Bewerbung nicht zugestellt werden kann. Ein solcher Hash ist ein Pseudonym: Wer die Adresse kennt, kann ihn berechnen. IP-Adressen werten wir dafür nicht aus. Schlägt eine Anmeldung mit Passwort auf unserer Website fehl, halten wir das in einem Sicherheitsereignis fest, mit dem Hash der eingegebenen Adresse, dem Zeitpunkt und dem Grund (etwa Adresse unbekannt, Passwort falsch oder zu viele Fehlversuche). Wie viele Adressen zum Hochladen von Dateien ein Benutzerkonto auf unserer Website anfordern und wie viele Einladungen in ein Unternehmen es verschicken kann, begrenzen wir je Konto, Einladungen außerdem je Unternehmen; dafür zählen wir unter der internen Kennung des Kontos oder des Unternehmens, nur für das jeweilige Zeitfenster (eine Stunde, für Einladungen je Unternehmen 24 Stunden), und erreicht ein Konto oder ein Unternehmen eine solche Grenze, halten wir das mit dieser Kennung in einem Sicherheitsereignis fest. Auffällige Muster können dazu führen, dass Anfragen vorübergehend begrenzt werden oder der Zugriff gesperrt wird. Die Abfragen eines Geräts in der App werden dabei automatisch bewertet, etwa sehr viele, fortlaufende oder über viele Hersteller gestreute Abfragen innerhalb einer Stunde. Bei einem sehr auffälligen Muster wird die Lizenz des Geräts automatisch gesperrt; die Administratoren des Unternehmens (hat keiner von ihnen eine E-Mail-Adresse, die Kontaktadresse des Unternehmens) erhalten darüber eine E-Mail. Die Sperre bleibt bestehen, bis wir die Lizenz wieder freigeben. Auf eine Nachricht an info@webpx.de prüft ein Mensch die Sperrung; Sie können dabei Ihren Standpunkt darlegen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, für die automatische Sperrung einer Lizenz außerdem Art. 22 Abs. 2 lit. a DSGVO (Abschnitt 18). Sicherheitsereignisse löschen wir nach 30 Tagen. Sicherheitsmeldungen zu einem Gerät löschen wir ebenfalls nach 30 Tagen; solange die Lizenz gesperrt ist, bewahren wir sie als Nachweis des Sperrgrunds auf und löschen sie 30 Tage nach der Freigabe.
14. Cookies und lokale Speicherung
Wir setzen keine Cookies zu Werbe- oder Trackingzwecken ein. Auf Ihrem Gerät wird nur Folgendes gespeichert:
- Anmeldeinformationen (Sitzungs-Token) im lokalen Speicher des Browsers, damit Sie angemeldet bleiben
- ein Cookie mit der gewählten Sprache
- die zuletzt angezeigte Sprache im Sitzungsspeicher des Browsers, damit ein Sprachwechsel im Kundenportal in Ihrem Konto gespeichert werden kann, und im lokalen Speicher des Browsers die internen Kennungen Ihres Kontos und Ihrer Anmeldung, damit die Sprache Ihres Kontos nur einmal je Anmeldung übernommen wird; beides wird entfernt, wenn Sie sich abmelden, und, wenn eine Anmeldung abläuft oder beendet wird, spätestens beim nächsten Aufruf der Website
- Ihre Anzeigeeinstellungen für Tabellen und welche Hinweise im Kundenportal Sie geschlossen oder bereits genutzt haben, im lokalen Speicher des Browsers
- ein geöffneter Einladungslink, bis Sie sich angemeldet oder registriert haben, im lokalen Speicher des Browsers
- Ihre Entscheidungen zur Statistik und zur Sitzungsaufzeichnung im lokalen Speicher des Browsers
- pseudonyme Kennungen für die Reichweitenmessung im lokalen Speicher des Browsers, nur mit Ihrer Einwilligung
- eine zufällige Besucherkennung unserer eigenen Statistik (Abschnitt 12) im lokalen Speicher des Browsers, nur mit Ihrer Einwilligung; sie wird entfernt, sobald Sie die Einwilligung widerrufen
- eine Sitzungskennung der Sitzungsaufzeichnung (Sentry) im Sitzungsspeicher des Browsers, nur mit Ihrer Einwilligung
Die Kennungen für die Reichweitenmessung und unsere eigene Statistik sowie die Sitzungskennung der Sitzungsaufzeichnung speichern wir nur mit Ihrer Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Rechtsgrundlage für alle übrigen Punkte ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO.
15. Empfänger und Übermittlung in Drittländer
Ihre Daten werden nur an die in dieser Erklärung genannten Dienstleister weitergegeben sowie dann, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind. Ein Verkauf von Daten findet nicht statt.
Bei Stripe, Sentry, Google und Apple kann eine Verarbeitung in den USA oder ein Zugriff von dort nicht ausgeschlossen werden. Die Übermittlung erfolgt auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses der EU-Kommission (EU-U.S. Data Privacy Framework) oder von Standardvertragsklauseln (Art. 45, 46 DSGVO). MIRA FIVE verarbeitet die Daten ausschließlich in der EU.
16. Speicherdauer
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für die genannten Zwecke erforderlich ist. Konto- und Nutzungsdaten speichern wir, solange Ihr Benutzerkonto besteht. Nach dem Ende einer Testphase oder eines Abonnements bleiben Ihre Daten 12 Monate lesbar; läuft bis dahin kein Tarif, löschen wir die Daten des Unternehmens und die Benutzerkonten, die nur zu ihm gehören (Einzelheiten unten). Wir löschen Ihre Daten außerdem, wenn Sie Ihr Konto löschen oder uns dazu auffordern, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Ihr Konto können Sie selbst löschen: im Kundenportal in den Kontoeinstellungen oder, wenn das Kundenportal stattdessen die Seite „Kein aktiver Tarif“ oder das Formular „Ihr Unternehmen“ zeigt, dort, und, sobald die App veröffentlicht ist, in der App. Läuft für Ihr Unternehmen ein bestellter Tarif und sind Sie sein letztes Mitglied, ist die Löschung erst möglich, wenn der Tarif gekündigt und beendet ist; sind Sie der einzige Administrator eines Unternehmens mit weiteren Mitgliedern, machen Sie zuerst ein anderes Mitglied zum Administrator. Ohne Zugang zu Kundenportal und App, oder wenn das Kundenportal Ihnen keinen dieser Wege zeigt, genügt eine formlose Nachricht an info@webpx.de. Einzelheiten nennt die Seite „Konto löschen“: https://forkscan.pro/account-deletion
Abrechnungsunterlagen bewahren wir wegen der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten bis zum Ende des zehnten Kalenderjahres nach dem Jahr auf, in dem sie entstanden sind. Danach löschen wir bei jedem Unternehmen, ob es noch besteht oder nicht, die personenbezogenen Teile der Zahlungsereignisse: die Ereignisdaten von Stripe (etwa mit Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Umsatzsteuer-ID), den Link zur Rechnung, den von Stripe übermittelten Grund einer fehlgeschlagenen Zahlung sowie alle Kennungen bei Stripe (etwa von Kunde, Abonnement, Rechnung, Preis und Erstattung). Betrag, Währung, Datum und Rechnungsnummer sowie Art und Status des Ereignisses behalten wir für unsere Umsatzstatistik (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Datensicherungen werden etwa 7 Tage nach ihrer Erstellung automatisch gelöscht, mit ihnen die darin enthaltenen Daten, auch die eines gelöschten Kontos.
Löschen Sie Ihr Konto, entfernen wir Ihre Anmeldedaten und Sitzungen (nach einer Anmeldung mit Apple in der iOS-App auch das Token von Apple, sobald Apple den Widerruf bestätigt hat, spätestens zwei Tage nach der Löschung; Abschnitt 5), Ihr Profil, Ihre Praxis-Tipps mit Fotos und Ihre Bewertungen, die an Ihre E-Mail-Adresse gesendeten Einladungen und, soweit kein Unternehmen die Adresse weiter als Kontaktadresse nutzt, noch nicht zugestellte E-Mails an Sie. Im internen Änderungsprotokoll ersetzen wir Ihre E-Mail-Adresse durch einen Platzhalter. Im Verlauf der Rollen und Mitgliedschaften eines Unternehmens ersetzen wir die Kennung Ihres Kontos durch einen Vermerk, dass das Konto gelöscht ist; den Verlauf selbst löschen wir mit den Daten des Unternehmens. Ebenso ersetzen wir im Verlauf der Änderungen an den Fahrzeugen eines Unternehmens die Kennung Ihres Kontos durch einen Vermerk, dass das Konto gelöscht ist; auch diesen Verlauf löschen wir mit den Daten des Unternehmens, und die Einträge zu einem gelöschten Fahrzeug bleiben bis dahin erhalten. Im Supportprotokoll eines Unternehmens (Abschnitt 6) entfernen wir die Kennung Ihres Kontos, Ihren Namen (etwa bei einer Freigabe, die Sie erteilt oder beendet haben) und Ihre E-Mail-Adresse als frühere Kontaktadresse; wird das Konto eines unserer Mitarbeiter gelöscht, bleiben sein Name und seine Kennung in den Einträgen zu seinen Zugriffen und Eingriffen erhalten. In Datensätzen eines Unternehmens, dem Sie angehört haben und das weiter besteht (etwa Fahrzeuge und dokumentierte Fehler), bleiben nur interne Kennnummern zurück. War Ihre Adresse die Kontaktadresse eines solchen Unternehmens, erhält es die Adresse eines anderen Mitglieds, vorrangig eines Administrators; ist kein geeignetes Mitglied vorhanden, bleibt die Adresse gespeichert, bis wir das klären. Ist das Unternehmen Kunde bei Stripe, teilen wir Stripe die neue Adresse mit. Waren Sie das einzige Mitglied eines Unternehmens, löschen wir dessen Daten wie Fahrzeuge, Prüftermine, dokumentierte Fehler und Lizenzen; im Änderungsprotokoll des Unternehmens ersetzen wir auch Namen, Telefonnummern und Notizen durch einen Platzhalter. Hat uns Stripe zu dem Unternehmen Zahlungsereignisse übermittelt, ist eine Zahlung gespeichert oder ein Abonnement bei Stripe angelegt, bewahren wir den Datensatz des Unternehmens mit seinem Namen, soweit hinterlegt Anschrift und Umsatzsteuer-ID, und seinen Kennungen bei Stripe (Kunde und Abonnement) wegen der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten bis zum Ende des zehnten Kalenderjahres nach dem Jahr der letzten Zahlung oder des letzten Zahlungsereignisses auf (bei einem Abonnement ohne bekanntes Datum: nach dem Jahr der Löschung) und löschen danach Name, Anschrift und Umsatzsteuer-ID, auch im Änderungsprotokoll, sowie die Kennungen bei Stripe; für die Zahlungsereignisse gilt Absatz 2. Andernfalls löschen wir auch Name, Anschrift und Umsatzsteuer-ID des Unternehmens, auch im Änderungsprotokoll; seine Kundenkennung bei Stripe behalten wir dann noch 90 Tage, damit wir eine verspätete Zahlung zuordnen und erstatten können, und löschen sie am folgenden Monatsersten. Hatten Sie Ihre E-Mail-Adresse noch nicht bestätigt, bleiben Einladungen und E-Mails an diese Adresse, das Änderungsprotokoll und diese Adresse als frühere Kontaktadresse im Supportprotokoll unverändert, weil die Adresse einer anderen Person gehören kann. Hat ein Unternehmen 12 Monate lang keine laufende Testphase und keinen laufenden Tarif mehr, löschen wir seine Daten wie beim Löschen des Kontos seines letzten Mitglieds, und mit ihnen die Benutzerkonten, die nur zu diesem Unternehmen gehören; Benutzerkonten, die auch zu einem anderen Unternehmen gehören, verlieren nur die Mitgliedschaft. Die 12 Monate beginnen mit dem Ende der Testphase oder, wenn es später liegt, mit dem Ende des Tarifs; solange eine Zahlung offen ist, beginnen sie nicht. Spätestens 30 Tage vor der Löschung erinnern wir die Administratoren des Unternehmens per E-Mail (ohne Administrator ein anderes Mitglied oder die Kontaktadresse des Unternehmens); gelöscht wird frühestens 30 Tage nach dieser Erinnerung. Bestellt das Unternehmen vorher einen Tarif oder läuft sein Tarif wieder, entfällt die Löschung.
Protokolle des vorgeschalteten Webservers löschen wir nach 30 Tagen (Abschnitt 3). Sicherheitsereignisse löschen wir nach 30 Tagen. Sicherheitsmeldungen zu einem Gerät löschen wir ebenfalls nach 30 Tagen; solange die Lizenz gesperrt ist, bewahren wir sie auf und löschen sie 30 Tage nach der Freigabe. Die für die Missbrauchserkennung gespeicherten Codes und Hersteller, die ein Gerät abgefragt hat, löschen wir nach etwa einem Tag. Einträge zu E-Mails, deren Zustellung wir wiederholen, löschen wir 30 Tage nach dem letzten Versuch. Push-Tokens löschen wir mit der Abmeldung auf dem Gerät, sonst spätestens sechs Stunden nachdem dort die letzte Anmeldung abgelaufen ist. Eigene Nutzungsstatistiken löschen wir nach 90 Tagen. Fehlerberichte, Leistungsdaten, Sitzungsmeldungen (mit Einwilligung) und Sitzungsaufzeichnungen bei Sentry löschen wir nach 90 Tagen, die Daten der Reichweitenmessung bei MIRA FIVE nach 12 Monaten. Registrierungen, deren E-Mail-Adresse nicht innerhalb von 48 Stunden bestätigt wird, löschen wir (Abschnitt 4). Hochgeladene Dateien wie Fotos und Dokumente, die nie einem Datensatz zugeordnet wurden, etwa weil das Speichern abgebrochen oder abgelehnt wurde, löschen wir mit einer täglichen Bereinigung, sobald sie älter als sechs Stunden sind; ausgenommen sind Dateien aus der Zeit, bevor wir im Oktober 2026 begonnen haben, die Zuordnung von Dateien festzuhalten. Für das interne Änderungsprotokoll gibt es derzeit keine feste Löschfrist; beim Löschen eines Kontos oder eines Unternehmens ersetzen wir darin die personenbezogenen Angaben wie in Absatz 3 beschrieben. Das Supportprotokoll eines Unternehmens mit seinen Freigaben, Ausnahmezugriffen und Wiederherstellungen und den Hashes der Links zum Einspruch bewahren wir auf, solange das Unternehmen besteht, und löschen es mit dessen Daten.
17. Ihre Rechte
Ihnen stehen nach der DSGVO folgende Rechte zu:
- Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten (Art. 15)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16)
- Löschung (Art. 17)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20)
- Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3)
Widerspruchsrecht: Soweit wir Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO verarbeiten, können Sie der Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO). Der Zählung der Suchen und der Erfassung der geschäftlichen Ereignisse (Abschnitt 12) können Sie für Ihr Unternehmen auch selbst im Kundenportal widersprechen, unter „Einstellungen“ → „Datenschutz“ oder auf der Seite „Kein aktiver Tarif“; der Widerspruch wirkt sofort. Wir speichern den Widerspruch mit dem Zeitpunkt und der Person, die ihn erklärt oder für Sie eingetragen hat, damit er dauerhaft beachtet wird und wir ihn nachweisen können (Art. 6 Abs. 1 lit. c und f DSGVO); diese Angaben löschen wir, sobald der Widerspruch zurückgenommen ist und die bisherigen Einträge gelöscht sind, sonst mit den Daten des Unternehmens. Das Setzen und die Rücknahme stehen außerdem wie andere Änderungen im internen Änderungsprotokoll (Abschnitt 16).
Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine Nachricht an info@webpx.de.
Sie haben außerdem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist:
Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte Maternistraße 17 01067 Dresden https://www.datenschutz.sachsen.de
18. Pflicht zur Bereitstellung und automatisierte Entscheidungen
Name, E-Mail-Adresse, Firma und die Bestätigung, als Unternehmen zu handeln, sind für die Registrierung erforderlich; ohne diese Angaben können Sie ForkScan Pro nicht nutzen. Für ein kostenpflichtiges Abonnement erhebt Stripe zusätzlich die Rechnungsanschrift. Alle weiteren Angaben sind freiwillig.
Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO treffen wir nur in einem Fall: Bei sehr auffälligen Abfragemustern sperren wir die Lizenz eines Geräts automatisch (Abschnitt 13). Wir stützen das auf Art. 22 Abs. 2 lit. a DSGVO: Die Sperre schützt die lizenzierten Inhalte und ist damit für die Erfüllung der Verträge mit unseren Kunden erforderlich. Über eine solche Sperrung informieren wir die Administratoren des Unternehmens per E-Mail. Über info@webpx.de können Sie verlangen, dass ein Mensch die Sperrung prüft, Ihren Standpunkt darlegen und die Entscheidung anfechten. Andere automatisierte Entscheidungen einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO gibt es nicht.
19. Datensicherheit
Wir treffen technische und organisatorische Maßnahmen, um Ihre Daten zu schützen. Dazu gehören die verschlüsselte Übertragung (TLS), die Speicherung von Passwörtern als Hash, rollenbasierte Zugriffsbeschränkungen sowie in den mobilen Apps Zertifikats-Pinning und signierte Schreibzugriffe; die Erneuerung der Anmeldung wird zusätzlich verschlüsselt.
20. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich unser Angebot oder die Rechtslage ändert. Es gilt die jeweils auf dieser Seite veröffentlichte Fassung.